Bachem: Bekenntnis zum Standort Nordwestschweiz

08.05.2026

Mit dem kürzlich eingeweihten Gebäude K baut Bachem den Standort Bubendorf gezielt weiter aus: Das neue Produktionsgebäude ermöglicht industrielle Hochvolumenproduktion und steht für das langfristige Bekenntnis des Unternehmens zu Wachstum, Wertschöpfung und industrieller Stärke in der Region. Wir haben mit dem Standortleiter André Casagrande über die Investition und die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiz gesprochen.

Herr Casagrande, mit der Eröffnung von Gebäude K setzt Bachem ein starkes Zeichen in Bubendorf. Was bedeutet dieser Schritt für das Unternehmen?

Gebäude K ist ein zentraler Meilenstein für Bachem. Es erweitert unsere Kapazitäten gezielt in Richtung industrieller Hochvolumenproduktion und schafft die Grundlage, um die weltweit stark wachsende Nachfrage nach Peptid‑ und Oligonukleotid‑Wirkstoffen zuverlässig und in hoher Qualität zu bedienen.

Warum fiel die Entscheidung für diese Investition auf den Standort Bubendorf?
Bubendorf ist der Ursprung unserer Erfolgsgeschichte und bis heute das Herz unserer industriellen Entwicklung. Der Standort Nordwestschweiz bietet qualifizierte Fachkräfte, eine starke industrielle Tradition, verlässliche Behörden und ein innovationsfreundliches Umfeld. Das sind entscheidende Faktoren für komplexe und hochregulierte Produktionsprozesse.

Welche Bedeutung hat Gebäude K im Kontext der globalen Marktentwicklung?
Die Nachfrage nach Peptiden und Oligonukleotiden wächst weltweit stark, getrieben unter anderem durch neue Therapien etwa gegen Diabetes und Adipositas. Gebäude K ist unsere konkrete Antwort darauf und stärkt die Versorgungssicherheit der Patientinnen und Patienten im grossen Massstab.

Investitionen dieser Grössenordnung sind auch ein Bekenntnis zur Region.
Allein im Geschäftsjahr 2025 hat Bachem international CHF 332,6 Millionen investiert. Einen Grossteil davon in der Region, unter anderem in Gebäude K. Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Schweiz und zur Nordwestschweiz als Industrieregion.

Welche Rolle spielen Behörden und Nachbarschaft?
Sie sind zentrale Standortfaktoren. Vertrauen entsteht durch Transparenz, Dialog und Verlässlichkeit. Wir pflegen ein sehr partnerschaftliches Verhältnis zu den Gemeinden und zum Kanton und erleben dabei eine konstruktive, lösungsorientierte Zusammenarbeit. Dieses gegenseitige Vertrauen schafft Planungssicherheit und ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass wir langfristig investieren und wachsen können, im Einklang mit der Region.

Wie sieht die Zukunftsplanung aus?
Gebäude K ist ein wichtiger Schritt auf unserem Wachstumspfad. Zudem planen wir mit dem Entwicklungsgebiet Sisslerfeld langfristig zusätzliche Produktionskapazitäten, um weiteres Wachstum in der Nordwestschweiz zu ermöglichen.

André Casagrande, Standortleiter von Bachem André Casagrande, Standortleiter von Bachem

Über Bachem

Medikamente auf Peptidbasis boomen. Ob bei der Behandlung von Krebs, Diabetes, Adipositas oder seltenen Krankheiten: Bachem ist ganz vorne mit dabei. Das Unternehmen ist international führend in der Entwicklung und Herstellung von Peptid- und Oligonukleotid-Wirkstoffen. Gegründet vor über 50 Jahren von Peter Grogg, beschäftigt Bachem heute weltweit mehr als 2’500 Mitarbeitende, davon mehr als 2’000 in der Nordwestschweiz.

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